Transport: Das öffentliche Transportsystem in Venezuela ist beneidenswert gut ausgebaut. Es gibt in jedem mittelgroßem Ort einen Flughafen, meist mit zahlreichen Linienverbindungen zu relativ erschwinglichen Preisen. Hier kann man Informationen zu Inlandsflügen in Venezuela finden. Die empfehlenswerte Fortbewegungsart ist daher das Flugzeug. Durch niedrige Kosten, relativ zuverlässige Fluglinien und ein gut ausgebautes Netz kann man so in kurzer Zeit sehr große Strecken zurücklegen. Allerdings muss man folgendes berücksichtigen: fast alle Flüge gehen über Caracas, ein paar wenige über Porlamar auf der Karibikinsel Margarita. Das bedeutet, wer z.B. von Merida nach Carúpano fliegen möchte, muss auf jeden Fall in Caracas umsteigen. Häufig hat man dann auch längere Wartezeiten, trotzdem geht das Fliegen natürlich schneller und stressfreier als jedes andere Beförderungsmittel.
Des weiteren sollte man auf jeden fall Abstand davon nehmen einen Überlandbus aus Caracas heraus nehmen zu wollen. Es gibt zu viele verschiedene Busstationen, man irrt dann oft lange in der Stadt herum bis man den richtige gefunden hat, außerdem ist die Hauptstrasse vom Flughafen in die Stadt Caracas z.Zt. schwer beschädigt und es kommt oft zu sehr langen Staus. Dazu kommt die recht hohe Kriminalität in Caracas verglichen mit dem Rest des Landes. Am besten man fliegt gleich nach der Ankunft (wenn es geht, falls nicht plant man eine Zwischenübernachtung in der Nähe des Flughafens ein) in Richtung Osten oder Westen raus. Weitere Informationen dazu findet man unter oben stehendem Link. Einmal von Caracas entfernt gibt es natürlich viele verschiedene Möglichkeiten der Überlandverbindungen: Reisebusse in allen verschieden Klassen, Sammeltaxis und Kleinbusse, sogenannte "por Puestos" (man bezahlt pro Platz). Die Auswahl muss man je nach Bedarf und Situation treffen. Für lange Überlandstrecken sind die Luxusbusse ratsam, allerdings muss man sich warm anziehen, da die Klimaanlagen auf Höchsttouren laufen und oft darf man die Vorhänge des Busses nicht öffnen, um wenigstens etwas von der Landschaft zu genießen. Die älteren Modelle und billigeren Varianten haben dann wieder andere Nachteile, so sind Pannen an der Tagesordnung und es kann bei Tagfahrten dann unangenehm heiß werden. Als zuverlässige Buslinie haben wir gute Erfahrungen mit der Buslinie "Rodovias de Venezuela" gemacht. Die besitzen in Caracas ein eigenes Busterminal, nur 100 Meter von der Metrostation "Colegio de Ingenieros" (Linie 1) entfernt und fahren regelmäßig die Strecke Caracas- Carupano und andere Routen in ganz Venezuela. Tipp: Wer mit Digitalkamera reist, kann die Bilder bei uns gleich auf CD brennen und hat den Speicher so wieder frei.
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