Paría Intensiv: “Turuépano Nationalpark” und “Poza el Gato“ 1989 zu Nationalpark erklärt, da es sich um einen der letzten Zufluchtsorte für das Manatí (Seekuh) weltweit handelt, bietet der Turuépano Nationalpark eine ganz ähnliche Landschaft wie das Orinokodelta. Touristisch vollkommen unerschlossen ist die Natur dort noch unberührt und ein besonders uriges Erlebnis. Nach einer einstündigen Fahrt, in Richtung Südosten kommt man in ein verschlafenes Fischerdorf, direkt am Caño de Ajies. Dieser Wasserlauf, mit dichten Mangrovenwäldern am Ufer, wechselt interessanter Weise von Süß- nach Salz-Wasser, je nach dem wie hoch die Tide des Meers ist. Eine Bootstour bringt uns hinein in die Feuchtlandschaft, den "Caño Ajies" runter, auf einem breiten Seitenarm bis hinein in den kleinen "Caño Viejo". Die Fahrt dauert 3-6 Stunden, je nachdem wie viel Interesse man dem Bootsführer zeigt, der die Gegend bestens kennt und jedes noch so verborgene Tier aufspürt. Die Gegend ist Lebensraum unzähliger Tierarten. Mit etwas Glück sieht man Flussdelphine, Manatís, Schlangen, seltsame Sumpfhühner, Kaimane, Affen und zahlreiche rote Ibisse.
Nach Ende der Bootsfahrt steigen wir in unser Fahrzeug und nähern uns dem Ende der Zivilisation. Ab hier geht es nur noch mit einem guten Geländefahrzeug oder mit dem Esel weiter. Die Route führt über steile Bergpfade mit fantastischem Ausblick über die unten liegenden Nebelwälder. 
Wir stellen das Fahrzeug ab, und stärken uns mit einem Picknick. Wir gehen über einen Dschungelpfad, durch tropischen Wald zu dem nahen Bach. Hier beginnt der etwas abenteuerliche Teil, teilweise durch den Bach, vorübergehend sehr rutschig, vorbei an Urwaldriesen, bis hin zu einem fantastischen Wasserbecken mit kristallklarem Wasser, in welches mehrere kleine Wasserfälle münden. Unter den Wasserfällen befindet sich eine kleine Grotte in die man hinein schwimmen kann. Abschließend gehen wir noch zu dem nächsten Becken „La Gatica“, ein ebenso schönes Schwimmbecken mit einer noch eindrucksvolleren Grotte. |